Die 6,7 km² große Gemeinde mit knapp 430 Einwohnern liegt etwa 23 km südöstlich von Troyes. Sie ist über die Departementstraßen D619 und D43 zu erreichen und liegt 12 Minuten von der Ausfahrt 23 - Thennelières der A26, die Calais mit Troyes verbindet, entfernt.

Die Gemeinde Montiéramey gehört zum Regionalen Naturpark Forêt d’Orient und bietet einen beachtlichen Lebensraum, in dem sich die Aufrechterhaltung des geschichtlichen und natürlichen Erbes und die Förderung des Gebiets miteinander vereinen. 

In der Rue de la Gare im Osten der Gemeinde ist die ehemalige Eisenbahnstation nach wie vor vorhanden und zeigt die Architektur der Dorfbahnhöfe.

Die Rue de l'Eglise im Dorfzentrum führt zur Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption. Das Kirchenschiff und die Seitenschiffe stammen aus der romanischen Epoche (10.-12. Jh.), das Querschiff und die Apsis aus dem 16. Jahrhundert. Sie steht seit 1840 unter Denkmalschutz. Das Mobiliar der Kirche von Montieramey umfasst mehr als dreißig unter Denkmalschutz stehende Gegenstände. Ein Altaraufsatz und zwei Engelsfiguren aus mehrfarbiger und vergoldeter Eiche aus dem 17. Jh., ein Weihwasserbecken aus dem 14. Jh., zwei ziselierte und vergoldete Kelche aus Silbertreibarbeit aus dem 19. Jh., ein Reliquienschrein von Saint-Victor aus Eiche, bemalt und verziert mit Bronzeelementen aus dem 15. und 17. Jh., eine Jungfrau Maria mit Kind aus Keramik aus dem 19. Jh., ein Ölgemälde auf Leinwand, Mariä Himmelfahrt, aus dem 17. Jh., geschaffen von Jean Nicot im Atelier von Nicolas Poussin. Weitere Gegenstände sind ebenfalls denkmalgeschützt, darunter Heiligenfiguren aus Kalkstein, wie die Erziehung der Jungfrau Maria, mehrfarbig, entstanden in 1520-1530, zum Thema der religiösen Erziehung für Frauen. Die Details und die Qualität der Ausführung der Kleidung zeugen vom Streben nach Ästhetik und beziehen moralische Aspekte mit ein. Sie wurde in 2009 anlässlich der Ausstellung „Das schöne 16. Jahrhundert: Meisterwerke der Skulpturkunst in der Champagne“ in der Kirche Saint-Jean-du-Marché in Troyes präsentiert.


Ein Kriegsdenkmal vor der Kirche erinnert an die Gefallenen des Ersten Weltkriegs. In der Rue de l'Abbaye im Süden von Montiéramey befindet sich eine in 837 gegründete Benediktinerabtei, die seit 2001 unter Denkmalschutz steht. Sie wurde im 17. und 18. Jahrhundert wieder aufgebaut, und verschiedene Gebäude wie die Unterkünfte der Abtei, eine Scheune und der Taubenschlag sind heute noch vorhanden.

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