Eglise Sainte-Madeleine

Kirche ,  Historische Stätte und Denkmal Um Troyes
D le Névé
  • Von allen Kirchen, die man in Troyes bestaunen kann, ist Sainte-Madeleine die wahrscheinlich älteste und gewiss einer der schönsten. Sie wurde 1157 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, wobei ihr Bau bereits auf das Jahr 1120 zurückgehen soll. Gegen 1200 wird sie jedoch im gotischen Stil, der ab dieser Zeit in Frankreich auftauchte, erneuert.
    Die Apsis und der Chor wurden noch einmal gegen 1500 im spätgotischen Stil der Zeit renoviert. Der quadratische Turm im Renaissance-Stil stammt vermutlich aus dem Jahr 1525, wie auch das reich verzierte Portal des ehemaligen Friedhofes rechts neben dem Eingang (heute Jardin des Innocents). Das Hauptportal der Kirche wurde im 17. Jh. und das Langhaus im 19. Jh. restauriert. Die bedeutendsten Meisterwerke der Kirche Sainte-Madeleine sind der berühmte Lettner und die Buntglasfenster in der Apsis, die eine derart außergewöhnliche Perfektion erreichen, dass sich der Besucher daran nicht satt sehen kann.
    Nur wenige religiöse Bauten in Frankreich besitzen heute noch einen Lettner, der als Steinempore die Kirchenhalle vom Chorraum abteilt und dem Chor bzw. dem Priester als Kanzel dienen kann. Gegen 1503 beauftragte der Klerus von Sainte-Madeleine regionale Handwerker damit, den alten Lettner aus Holz zu ersetzen. Zur gleichen Zeit suchte das Domkapitel von Troyes einen Architekten für das Kathedralenportal.
    Jean Gailde, dessen Entwurf man für die Kathedrale abgelehnt hatte, wurde für den Bau des Lettners ausgewählt, nachdem er bereits am Chor von Sainte-Madeleine mitgewirkt hatte. Er übertraf sich für diese Arbeit selbst und erschuf eine Art Spitze in Stein. Man sagt, dass dies seine Vergeltung für die Ablehnung durch die Domherren war. Gailde liegt unter seinem Meisterwerk begraben, das er gleichzeitig entworfen und in Stein gehauen hat. Ursprünglich war der Lettner mehrfarbig, wurde jedoch wie auch die anderen Kirchenmauern im 18. Jh. geweißt.
    Der Chorraum ist mit besonders schönen Exemplaren der Troyenner Schule für Glasmalerei vom Anfang der Renaissancezeit ausgestattet. Die eindringlichen Malereien in strahlenden Farben zeugen von großem technischen Können. Besonders betrachtenswert sind der Jessebaum (Arbre de Jessé, Anfang 16. Jh.), Die Genesis (La Genèse) sowie die 1506 von Nicolas Cordonnier für die Glaszunft angefertigte Glasmalerei Die Perlen des Heiligen Eligius (Les perles de saint Éloi), auf dem die Arbeit in einem Goldschmiedatelier abgebildet ist.
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    bis zum 31. März 2018
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1 kommentar
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  • exceptionnel!

    quel bonheur de voir un jubé alors qu'on n'en trouve plus dans cet état de conservation exceptionnel. Même les enfants ont été impressionnés.

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