Literatur

Chrestien de Troyes (12. Jh.)

Man weiß nur sehr wenig über das Leben des größten französischen Autors des Mittelalters. Er verkehrte in den 70er-Jahren des 12. Jahrhunderts am Hof der Gräfin Marie von Champagne. Der hoch gebildete Chréstien de Troyes war  Autor von fünf Romanen in Versform über König Artus und die „Ritter der Tafelrunde“ und er verlieh dem keltischen Mythos und den Artus-Legenden  einen Hauch von „Christlichkeit“, wo sich Minne und ritterliche Tugenden vermischt haben.

Autor von "Parzival der Gallier“, "Lancelot du Lac“, "Der Löwenritter”,...

Geoffroy de Villehardouin (1167-1218)

nahm am Vierten Kreuzzug (1202-1204) teil und hat die erste auf französisch verfasste Prosa, nämlich die berühmte Chronik „Die Geschichte der Eroberung Konstantinopels“ geschrieben.

Theobald IV. der„Liederdichter“, Graf der Champagne (1201-1254)

wurde im Jahr 1234 zum König von Navarra ernannt. Er zog im Jahr 1239 in das Heilige Land und er erzielte dort die Herausgabe Jerusalems an die Christen. Zu Anfang der Schaffung des Leitspruchs durch die Grafen der Champagne “das Beste zuerst“, war er für seine unglückliche Liebe zu der Königin Blanka von Kastilien bekannt, aber auch für seine Liebeslieder, die die großen Themen der höfischen Poesie inspiriert haben.

Jean Passerat (1534-1602)

Lehrer am Collège de France. Er hat mit den hochgebildeten und rechtsgelehrten Brüdern Pithou aus Troyes ein Pamphlet über die Etats Généraux von 1593 bezüglich der religiösen Kriege verfasst: die „Menippeische Satire“.