Die 9,3 km² große Gemeinde mit ungefähr 1325 Einwohnern, den „Barberotins“, liegt 5 Minuten nordöstlich von Troyes. Barberey-Saint-Sulpice ist unmittelbar von der Umgehungsstraße um die Stadt, sowie über die Departementstraßen D21, D91 und D690, die in die Region Ile-de-France führen, zu erreichen.  Der Flughafen Troyes-Barberey liegt weniger als 5 Minuten vom Gemeindezentrum entfernt und bietet Möglichkeit zur Freizeitfliegerei. Der Ort liegt außerdem zehn Minuten von der Ausfahrt 20 - Torvilliers der A5 aus Richtung Paris und 13 Minuten von der Ausfahrt 22 - Charmont-sous-Barbuise der A26, die Calais mit Troyes verbindet, entfernt.

Barberey-Saint-Sulpice verfügt über eine Vorschule und eine Grundschule. Ein paar Meter weiter befindet sich das Stadion, wo der Fußballclub der Gemeinde trainiert. Das Gewerbegebiet von Barberey-Saint-Sulpice ist ein attraktiver Pluspunkt für die Stadt. Von der Route de Sainte-Maure aus kann man den Radwanderweg erreichen, wo Radfahrer, Rollschuhfahrer und Fußgänger nur wenige Kilometer von Troyes entfernt Ausflüge mitten in der Natur unternehmen können. Auf diesem grünen Wanderweg befindet sich ein seit 1980 unter Denkmalschutz stehendes Baudenkmal, das von der zunehmenden Begeisterung für Stahlkonstruktionen im Laufe des 19. Jahrhunderts zeugt. Die in 2014 restaurierte Kanalbrücke aus Gusseisen wurde zwischen 1847 und 1849 von dem Ingenieur Pierre-Olivier Lebasteur errichtet.

Das Schloss Barberey-Saint-Sulpice hat sich ebenfalls die Natur zum Vorteil gemacht und in 1965 einen Park angelegt, der mit dem Label „Jardin Remarquable“ (bemerkenswerter Garten) ausgezeichnet worden ist. Die derzeitigen Eigentümer haben das Schloss und seinen Garten vollständig renoviert. Das Bauwerk im Stil von Ludwig XIII. aus Ziegeln und Steinen wurde errichtet in 1626 für Jean le Mairat, Notabeln am Kopf der Herrschaft von Barberey, die er von seinem Großvater Louis le Mairat, Bürgermeister von Troyes im Jahr 1580, übernahm. Das Schloss ist seit 1930 in die Ergänzungsliste der Baudenkmälereingetragen, und seine Fassade sowie sein Dach stehen seit 1980 unter Denkmalschutz.


Die Kirche Saint-Sulpice hat der Gemeinde Barberey ihre Nachsilbe verliehen. Sie stammt aus dem 16. Jh., mit Ausnahme des Kirchenschiffs romanischen Ursprungs (10.-12. Jh.), und steht seit 1925 unter Denkmalschutz. Saint-Sulpice ist vor allem wegen ihrer Renaissance-Tribüne erwähnenswert, deren geschnitztes Holz Rankenornamente und Medaillons mit Fantasiefiguren entfaltet, die von kannelierten Säulen unterbrochen sind. Die Tribüne sowie andere Elemente des Mobiliars stehen unter Denkmalschutz, wie beispielsweise ein bemalter und vergoldeter Eichenschrank aus dem Ende des 18. Jh., eine Reliquienbüste von Saint Sulpice aus geschnitzter, bemalter und vergoldeter Eiche aus dem 17. Jh., das Grabdenkmal von Claude Louis Bruslé, Präfekt des Departements Aube und verstorben in 1825, sowie eine Statue aus mehrfarbigem Kalkstein von Saint Sébastien aus dem 16. Jh.

Neben dem Rathaus befindet sich ein Obelisk auf einem Postament mit der in Stein gehauenen Büste eines französischen Frontsoldaten, der den Gefallenen des Ersten Weltkriegs gedenkt. Die seitlichen Gedenktafeln ehren die Gefangenen des  Deutsch-Französischen Kriegs von 1870-71, des Kriegs von Indochina und des Zweiten Weltkriegs.