Die 3,3 km² große Gemeinde mit fast 180 Einwohnern, den „Villats“, liegt 16,5 km südlich von Troyes. Sie ist über die Departementstraßen D25, D109 und D123 zu erreichen und liegt 10 Minuten von der Ausfahrt 20 - Saint-Thibault der A5 aus Richtung Paris entfernt.

Villy-le-Marechal besteht größtenteils aus Feldern. Das Dorf inmitten dieser weitläufigen Flächen mit seinen ländlichen Gebäuden mit Fachwerk und Backstein, deren Gehöfte und Scheunen noch erhalten sind, trägt zum Charme der Landschaften des Departements Aube bei.

Im Dorfzentrum, an der Abzweigung der Grande Rue und der Rue de Payns, befindet sich die Mariä-Geburt-Kirche aus dem 13. Jh. Die Apsis und das Querschiff stammen aus dem 16. Jh., während das Hauptschiff in 1879 neu errichtet wurde. Der Teil des 16. Jahrhunderts steht seit 1992 unter DenkmalschutzDie Kirchenfenster aus dem 16. Jahrhundert sowie einige Stücke ihres Mobiliars stehen ebenfalls unter Denkmalschutz. Hier nur ein paar Beispiele: eine Pietà aus vergoldetem Kalkstein aus dem 16. Jh., eine Statue von Saint-Pantaléon und Saint-Nicolas aus mehrfarbigem Kalkstein aus dem 16. Jh., sowie mehrere Figuren aus Kalkstein aus der gleichen Epoche, wie die von Saint-Maur und Sainte-Savine. Die aus dem 16. Jh. stammende Grabplatte des Pfarrers Pierre Alexandre aus Villy steht ebenfalls unter Denkmalschutz.

Ein Obelisk vor der Kirche gedenkt den Gefallenen des Ersten Weltkriegs. Wenige Meter davon entfernt führt der Chemin du lavoir zu einem Bauwerk aus Holz, das ein Becken überdeckt. Dies war der Treffpunkt der Wäscherinnen von Villy-le-Maréchal zwischen der zweiten Hälfte des 19. Jh. und der ersten Hälfte des 20. Jh.