Die 24 km² große Gemeinde mit ungefähr 500 Einwohnern, den „Cosins“, liegt 17 km südwestlich von Troyes und ist über die Departementstraßen D53 und D34 zu erreichen. Sie liegt etwa zehn Kilometer von der N77 und der Ausfahrt 20 - Torvilliers der A5 entfernt und somit in unmittelbarer Nähe der Verkehrsachsen aus Richtung Auxerre und Paris.

Die Gemeinde verfügt über eine Vorschule und eine Grundschule sowie ein reges Vereinsleben. Die Vereine organisieren regelmäßig Feste, bei denen die Einwohner zusammenkommen, der Feuerwehrverein beteiligt sich an den Veranstaltungen und kümmert sich um das Johannisfeuer und die Weihnachtsanimation. Parallel zu diesen großen Veranstaltungen trifft sich der Seniorenclub der Landbewohner jeden Dienstag.

Die zwischen 1750 und 1760 errichtete Kirche Mariä Himmelfahrt ist der Wiederaufbau zwei anderer auf einem anderen Gelände errichteter Kirchen, die in 1705 und 1749 eingestürzt sind. Obwohl sie im 18. Jahrhundert erbaut wurde, erinnert ihre Architektur an frühere Bauwerke mit Bogengewölben an der Decke. Nichtsdestoweniger ist die Kirche geprägt vom 18. Jahrhundert und von der Begeisterung für die griechisch-römische Antike: Pilaster und Ziergiebel umrahmen das Eingangsportal und betonen die Erhöhung im Innern. Der Neoklassizismus vereinigt sich mit religiöser Architektur. Die Kirche mit ihren wertvollen Zeugnissen der Kunst des 18. Jahrhunderts steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Die Kirche von Vauchassis birgt etwa zwanzig Gegenstände, die unter Denkmalschutz stehen, darunter der Hauptaltar aus rotem und grauem Marmor aus dem 18. Jh., eine bemalte Holztafel, Ecce Homo, aus dem ersten Viertel des 17. Jh. und aus der holländischen Schule stammend, ein Ölgemälde auf Leinwand, Die unbefleckte Empfängnis, aus dem 18. Jh., geschaffen nach Edme Bouchardon, sowie ein Altaraufsatz aus Holz aus dem 19. Jh.

Im Dorfzentrum, vor dem Rathaus, hält ein „Poilu“ (französischer Frontsoldat) auf einem Sockel zum Gedenken an die Gefallenen des Ersten und Zweiten Weltkriegs eine Flagge.