Die 6,7 km² große Gemeinde mit ungefähr 340 Einwohnern, den „Tanoclariens“, liegt 15 Minuten östlich von Troyes. Sie ist über die Departementstraßen D48, D161 und D690 zu erreichen und liegt 2 Minuten von der Ausfahrt 23 - Thennelières der A26, die Calais mit Troyes verbindet, entfernt. 

Thennelières verfügt über eine Grundschule, und ihre Sportvereine sowie das Festkomitee tragen zur Lebensqualität der Gemeinde bei. Sie ist als eine der Gemeinden des Regionalen Naturparks Forêt d’Orient anerkannt. Thennelières bietet ein einzigartiges Lebensumfeld, wo Schutz der natürlichen Umwelt und Erhaltung des geschichtlichen Erbes mit wirtschaftlicher Entwicklung einhergehen. Die für das Landschaftsbild des Departements Aube typischen ländlichen Bauten mit Backsteinen und Balken wechseln mit modernen Wohnhäusern.

In der Rue du 14 Juillet befindet sich eine Kirche, die dem Pabst Leo III gewidmet ist. Die Kirche mit romanischem Kirchenschiff (10.-12. Jh.), Apsis und Querschiff aus dem 16.Jh., die im 19. Jh. vollständig restauriert wurde, wird heute noch immer instand gehalten. Mit ihrem emporstrebenden Kirchturm und Dach, einem Vordach mit Fachwerk und Quadersteinen besitzt sie ländlichen Charme. Die Kirchenfenster aus dem 16. Jh. stehen seit 1908 unter Denkmalschutz und zeugen von der Glaskunst des 16. Jahrhunderts, und einige von ihnen gehören zum Erbe des Mäzenaten der Familie de Dinteville. Eines der Mitglieder der Familie de Dinteville ruht in der Kirche von Thennelières. Unter einer Gedenktafel aus weißem und schwarzem Marmor mit Einlegearbeiten aus Kupfer, die seit 1531 unter Denkmalschutz steht, liegen die Herzen von Gaucher de Dinteville und Anne du Plessy. Andere Elemente des Mobiliars der Kirche von Thennelières stehen ebenfalls unter Denkmalschutz, darunter eine Reliquienbüste eines heiligen Bischofs aus mehrfarbigem Holz aus dem 18. Jh. und eine von Louise de Coligny geschaffene liegende Grabfigur aus dem Ende des 16. Jh. aus weißem Marmor auf einer schwarzen Marmorplatte, deren Züge so realistisch wirken, dass sie vermutlich zu Lebzeiten oder nach einer Totenmaske gefertigt wurde.

Das Denkmal für die Gefallenen des ersten Weltkrieges neben der Kirche zeigt ein in einen Obelisken gemeißeltes Kriegskreuz und eine Siegespalme.