Die 17 km² große Gemeinde mit ungefähr 1320 Einwohnern, den „Payntiers“, liegt 15 km nördlich von Troyes. Sie ist über die Departementstraßen D20, D165, D442 und D619 zu erreichen und liegt 15 Minuten von der Ausfahrt 22 - Charmont-sous-Barbuise der A26, die Calais mit Troyes verbindet, entfernt.

Payns wurde mit dem Label „villes et villages fleuris“ (beblümte Städte und Dörfer) und mit zwei Blumen ausgezeichnet. Die Gemeinde verfügt über eine Vorschule und eine Grundschule. Sie ist umgeben von Feldern, Wäldern und der Seine, die zum idyllischen Charakter beitragen, der dieses Dorf mit Legenden umrankt.

Hugues de Payns, Ritter am Ende des 11. Jh. und zu Beginn des 12. Jh., verstorben in 1136-37, hat am Konzil von Troyes teilgenommen und ist ein Gründer des Templerordens. Als erster Tempelmeister ließ er eine Komturei in Payns errichten. Sie existiert heute nicht mehr, soll aber, wie es scheint, an bestimmten Momenten im Jahr noch zu sehen sein. Das Museum der Tempelritter hat ein Modell angefertigt, um dieses Bauwerk zu zeigen und den Eifer der Tempelritter im Dorf Payns aufleben zu lassen.

Die Kirche der Mariä Himmelfahrt an der Einfahrt zum Dorf auf der Hauptstraße aus Richtung Troyes ist ein anschauliches Beispiel für die Bauweise des 19. Jh., die sich die Architektur der Vergangenheit zu Nutze gemacht hat. Das Hauptschiff, das Querschiff und der Kirchturm scheinen empor zu streben und erinnern an den gotischen Stil. Die Kirche birgt zwei unter Denkmalschutz stehende Mobiliarelemente: eine Jungfrau Maria mit Kind und eine Pietà, beide aus Kalkstein und entstanden im 16. Jahrhundert.

Payns gedenkt seinen im Ersten und Zweiten Weltkrieg Gefallenen. An der Hauptstraße ehrt ein in Bewegung befindlicher französischer Frontsoldat auf einem Postament die zwischen 1914 und 1918 „für Frankreich gefallenen Einwohner von Payns“. Ein Gedenkstein an einem kleinen Weg, der über die Rue des Maupas zu erreichen ist, erinnert an 4 am 22. August 1944 erschossene Zivilisten.