Die knapp 4 km² große Gemeinde mit ungefähr 4.870 Einwohnern, den „Mariepontains“, grenzt an Troyes an und ist weniger als 4 km vom Stadtzentrum entfernt. Sie ist direkt von der Umgehungsstraße aus zu erreichen und liegt knapp 10 Minuten von der Ausfahrt der A26, die Calais mit Troyes verbindet, entfernt.

Pont Sainte-Marie ist die erste Stadt des Departements Aube, die ein Öko-Stadtviertel anglegt hat. Das Viertel entstand in 2010 auf dem ehemaligen Militärgelände Le Moulinet, in der Verlängerung der gleichlautenden Straße. Die Gemeinde erfährt mit der Niederlassung zahlreicher Unternehmen auf ihrem Gebiet eine wirtschaftliche und soziale Dynamik, und besitzt darüber hinaus einen der größten Standorte für Fabrikverkaufsstellen Europas: Mac Arthur Glenn zieht jedes Jahr mehr als 2 Millionen Besucher an. Die Verknüpfung von Umwelt und sozialem Lebensumfeld wurde mit dem Label „villes et villages fleuris“ (beblümte Städte und Dörfer) und zwei Blumen belohnt.

Pons Sancte Mariae, bzw. das spätere Pont Sainte-Marie, war mit seiner im Norden von Troyes einzigen Brücke ein wichtiger Durchgangsort im gallo-römischen Zeitalter und ein Kreuzungspunkt römischer Straßen. Die Seine bildet die natürliche Grenze zwischen Troyes und Pont-Sainte-Marie. Längs des Flusses, am Ende der Rue Pasteur, befindet sich die Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption (Mariä Himmelfahrt) aus dem 16. Jh., die seit 1895 denkmalgeschützt ist, und deren Glasfenster aus dem 16. Jh. bereits ein Jahr zuvor unter Denkmalschutz gestellt worden sind. Eines der Kirchenfenster, das in allegorischer Form den Kampf zwischen Protestanten und Katholiken darstellt, wird auf Linard Gontier zurückgeführt und entstand zwischen 1590 und 1593. Die Kirche besteht aus drei Schiffen und besitzt drei Portale mit ähnlicher Struktur, jedoch mit feinen Verzierungen, die deutlich unterschiedliche Einflüsse widerspiegeln. 

Die Website der Gemeinde wird zur Zeit überarbeitet, sie wird bald wieder verfügbar sein.