Eine Bevölkerung von mehr als 120 000 Einwohnern, die auf 19 Gemeinden aufgeteilt ist !

Saint André les vergers

Saint-André-les-Vergers ist mit seinen 586 ha eine Stadt mittlerer Größe und befindet sich im Westen von Troyes. Sie wurde im 16. Jahrhundert durch die Mönche der Abtei Montier-la-Celle gegründet. Saint-André war seit dieser Epoche berühmt für seinen Gemüseanbau und die Produkte seiner Streuobstwiesen. Zu dieser Zeit wurde auch die heutige Kirche mit ihrem Südportal, dem « Portal der Gemüsegärtner », das von den Bewohnern der Stadt gestiftet wurde, gebaut. Erst ab dem Jahr 1919 trug Saint-André den Namen Saint-André-les-Vergers.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte die Stadt mit der Ansiedlung von PETITJEAN (1950) und danach CARREFOUR (1975) einen neuen Aufschwung. Im Bereich der Wirtschaft kann man heute mehr als 300 Unternehmen auf dem Territorium der Stadt verzeichnen : Handelsgeschäfte, Service-und Industrieunternehmen, deren bekannteste Devanlay-Lacoste, Ets Roussey, Darty, Toggenburger, La Polyclinique Montier La Celle, T.C.P und Groupe Hersant Média sind.

Die Stadt verfügt über kulturelle, sportliche und soziale Einrichtungen mit hoher Qualität, darunter : den Sportkomplex « Complexe sportif BIANCHI », die « Stadt-bibliothek », die mehr als 25 000 Werke umfasst, den « Espace Gérard Philipe », einen Veranstaltungssaal, der in etwa 300 Personen aufnehmen kann.

Heute setzt Saint-André-les-Vergers seine Expansion weiter fort und bewahrt sich mit seinen zahlreichen Fachwerkhäusern und seinen Naturschutzgebieten, wie z.B. dem Wald « I'lle Germaine », dem « Canal de la Fontaine Saint Martin » und dem « Bassin des Roises » gleichzeitig auch seinen ländlichen Charme.

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La Rivière de Corps

Das Gemeindegebiet von La-Rivière-de-Corps mit einer Fläche von 736 Hektar befindet sich in der Ebene von Troyes. Es wird von West nach Ost vom Tal « vallée de la Vienne » durchzogen, das ein außergewöhnliches landschaftliches Erbe mit einer Vielfalt an verschiedenen kleinen Landschaften darstellt.

La-Rivière-de-Corps ist eine städtische Gemeinde, die ein ländliches und landwirt-schaftlich geprägtes Panorama aufweist.

Ihr außergewöhnlicher ländlich-idyllischer Charakter mit ihren Obstwiesen, Gemü-segärten, heckengesäumten Wegen, Weiden und kleinen Wäldchen machen aus La-Rivière-de-Corps eine Gemeinde, in der es schön ist, zu leben.

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La Chapelle Saint Luc

Die Stadt La Chapelle Saint-Luc wurde 1147 zum ersten Mal erwähnt. Im XIX. Jahrhundert machte die Errichtung der Malzfabrik der Champagne und der Werkhallen der Eisenbahngesellschaft Ost La Chapelle Saint-Luc zu einer der wichtigsten Gemeinden des Départements Aube. Nach den Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg wurde es wieder aufgebaut und wichtige Industriegebiete, « Les Vignettes » und « Les Prés de Lyon » wurden angelegt.

Als zweitgrößte Stadt des Départements mit seinen 14 628 Einwohnern weist La Chapelle Saint-Luc eine harmonische Mischung aus Naturräumen und angeneh-mer Bebauung auf : das Chantereigne-Viertel und die alte Kapelle. Der gewerb- liche Bereich ist dort ideal inmitten der verschiedenen Viertel gelegen und trägt zur Dynamik der Gemeinde bei. Die Gemeinde beherbergt 5 Grundschulen, 8 Kindergärten, 2 Collèges (Gesamtschulen), 4 Schulkantinen und zahlreiche Freizeitangebote für die Jugendlichen, darunter einen den bildenden Künsten gewidmeten « Jugendbereich »

La Chapelle Saint-Luc pflegt seine Lebenswelt ! In den Parks, von den Grünanlagen bis zu den Kreisverkehren und den Spielplätzen gibt es Blumen-schmuck – in der Gemeinde findet man das ganze Jahr über und in allen Vierteln Blumen und Blüten. Sie erhielt übrigens im Wettbewerb der « Blumenstädte-und dörfer » das Label 4. Ihr Naturpark « Etang de Fouchy »,ein 6 ha großer wahrer Ort des Friedens, der mit 7 Weihern und Grünanlagen versehen ist, ist ein idealer und beliebter Rastplatz für zahlreiche Besucher. La Chapelle Saint-Luc besitzt mit seiner Kirche aus dem XVI. Jahrhundert und seinen Gebäuden der Malzfabrik der Champagne, die in ein richtiges Museum umgewandelt wurden, ein bemerkens-wertes historisches Erbe.

La Chapelle Saint-Luc ist auch in Bezug auf Kultur ein privilegierter Ort... Sein Kulturzentrum Didier Bienaimé bietet eine reichhaltige und vielfältige Programm-gestaltung : Ausstellungen, Theater, Musik, Konzerte und Shows für das junge Publikum.

La Chapelle Saint-Luc ist außerdem auch eine Stadt des Sports und der Freizeit. Sie verfügt über Einrichtungen mit hohem Niveau, wie dem Komplex Lucien Pinet oder Parc des Prés de Lyon, der mit einem Skate-Park, einem Solarium, einem Fitness-Parcours, einer Freilichtbühne und einem Bouleplatz ausgestattet ist. Ein öffentliches Schwimmbad in futuristischem Design und mit einer Aufnahmefähig-keit von 400 Personen öffnete ihre Türen im Frühjahr 2009.

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Torvilliers

Im 12. Jahrhundert gehörte die Lehnsherrschaft von Torvilliers, auf latein « Torvillare », zum Besitz der Grafen der Champagne.
Im Verlauf der Jahrhunderte nahm die Bevölkerungszahl immer leicht zu.
1290 zählte man etwa 70 Brände. Im Jahr 1781 gab es 107 Feuer und 481 Einwohner. Im Jahr 2000 wurden 766 Bewohner zahlenmäßig erfasst und diese Zahl erhöhte sich bei der letzten Zahl noch auf 905.
Die Gemeinde erfuhr in den vergangenen 6 Jahren eine tiefgreifende Verände-rung. Die Instandsetzung der Fahrbahnen und die Erstellung von Gehsteigen geben ihr heute ein moderneres Aussehen. Die Nähe zur Stadt läßt sie als halb ländlich, halb städtisch erscheinen, Torvilliers hat sich aber seinen ländlichen Charme bewahrt. Seine Einwohner sind allerdings, was ihre beruflichen Aktivitäten, die schulische Ausbildung ihrer Kinder und alle Bedürfnisse des Alltags betrifft, im Wesentlichen in Richtung Troyes orientiert.

Inmitten dieser schönen Fachwerkhäuser-und scheunen, deren Besitzer es ver-standen, bei ihrer Renovierung den Charme der Champagne zu erhalten, haben neue Konstruktionen die Merkmale des XXI. Jahrhunderts sichtbar gemacht.
Seit 2008 hat der Bau einer Grundschule die Aufnahme der Kinder in modernen und komfortablen Räumen ermöglicht.
Die Einrichtung für Vorschulkinder wurde dabei nicht vergessen, denn ihre Räume wurden renoviert.
Alle Kinder können die Schulkantine, eine Kinderbetreuung am Morgen und am Abend und während sämtlicher Schulferien nutzen.
Etwa zwanzig Unternehmen sind im Industriegebiet angesiedelt. Der Industrie-park Grand Troyes wird dieses Gewerbegebiet noch weiterentwickeln. Zahlreiche Handwerker befinden sich mitten in der Gemeinde.
Die Gemeinde hat ihr Lebensumfeld in beträchtlichem Maße verbessert und führt seine Bepflanzungen in einer nachhaltigen Optik durch. Sie erhielt seit 2010 das Label mit 2 Blumen.
Ein Stadion, ein aktiver Tennisclub mit 2 Außenplätzen sowie verschiedene Vereine ermöglichen den Torvilloisern ein schönes Leben in ihrer Gemeinde.

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Moussey

Moussey befindet sich im Süden des Großraum Troyes, ungefähr 10 km vom Stadtzentrum von Troyes entfernt. Mit einer Fläche von 725 ha und einer Be-völkerung von etwa 600 Einwohnern, teilen sich die « Mousseyaner » auf Moussey, den Weiler Savoie und den kleinen Ort Roche auf. Zu der Gemeinde zählen außerdem das Schloß Villebertin und die Domaine de la Creuse.

Die Landwirtschaft bleibt in der Gemeinde wichtig. Die Gemeindeverwaltung initiierte im Jahr 2003 die Schaffung eines Gewerbegebietes. Der durch den Generalrat von Aube geleitete Logistikpark Aube erstreckt sich über 250 ha und ist auf drei Gemeinden aufgeteilt : Buchères, Sain-Léger-près-Troyes und Moussey.

Die interkommunale Struktur ermöglicht unter guten Bedingungen die Aufnahme der Kindergarten-und Grundschulkinder. Unter den verschiedenen Aktivitäten der Vereine und im Bereich Sport muß besonders die Einzigartigkeit und das lange Bestehen der « Sankt-Martins-Kameraden », eines Tischtennisclubs auf Regional-niveau, der bereits seit 50 Jahren besteht, hervorgehoben werden.

Die überwiegende Mehrheit der Einwohner von Moussey arbeitet in Troyes und im Großraum Troyes : allerdings wurden zahlreiche Initiativen ergriffen, um die Frei-zeitgestaltung vor Ort aufrechtzuerhalten.

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Bréviandes

Bréviandes befindet sich im Süden des Großraums Troyes, 15 Minuten vom Zentrum von Troyes entfernt und in unmittelbarer Nähe der Autobahnen. Sein sehr lebendiges Stadtzentrum erfüllt die verschiedenen Bedürfnisse des Alltags (Läden, Gesundheitsversorgung, Banken, Freizeitangebote...). Die Bibliothek und die verschiedenen sozio-kulturellen Einrichtungen ermöglichen ein außerordent-lich aktives Vereinsleben.
Drei Gewerbegebiete, die gut in die Gemeinde integriert sind, beherbergen kleine und mittlere Unternehmen, in denen mehrere Hundert Personen beschäftigt sind.
Die Gemeinde bewahrt nichtsdestotrotz eine natürliche Umgebung, insbesondere im Weiler Villepart mit seinen zahlreichen Naturschutzgebieten und seiner fluss-reichen Gegend mit der Seine und ihren Zuflüssen, der Hurande, Hozain und Triffoire. Diese Situation ermöglichte den Erhalt und das Anlegen von Wanderbe-reichen mit wenig Verkehr.

Buchères

Buchères besitzt noch heute alle Charakteristika einer ländlichen Gemeinde, könnte aber dennoch als halb-städtische Gemeinde eingestuft werden. Auch wenn Buchères sich den Charme einer ländlichen Gemeinde bewahrt hat, so ist es mit seiner Lage vor den Toren des Großraums von Troyes vor allem auch eine Gemeinde in voller Weiterentwicklung. Seit dem 1. Januar 2011 ist die Gemeinde Buchères fester Bestandteil des Großraums Troyes.
Im Jahr 1946, am Ende des Krieges, zählte die Gemeinde Buchères 483 Einwoh-ner, vor allem nach dem Massaker des 24. August 1944. In den darauffolgenden Jahren nahm die Einwohnerzahl nach und nach wieder zu und erreicht heute mehr als 1448 Seelen. Zahlreiche Bauten schießen aus der Erde, insbesondere zwei Siedlungen mit ungefähr 50 Wohnstätten.
Die in Buchères angebotenen Aktivitäten und Einrichtungen, ob sie sich nun an Kinder oder Erwachsene richten, sind zahlreich und vielfältig. 25 Vereine im Bereich des Spielens und/oder Sports stehen zur Auswahl. Ein Stadion, ein sozio-kultureller Saal und seit kurzem zwei überdachte Tennisplätze mit einem Club- house stehen den Bewohnern von Buchères zur Verfügung. Seit 2012 ein Fitness-Parcours und ein Kinderspielplatz.
In Buchères gibt es bereits heute ungefähr 60 Unternehmen, noch bevor weitere sich im Logistikpark niederlassen, der Platz für drei Gemeinden bietet (Buchères, Saint-Léger-près-Troyes und Moussey).
Die Lebensqualität in Buchères ist mit einem Label von 2 « Fleurs nationales » seit 2006 in ständiger Verbesserung. Die Serviceleistungen für die Bevölkerung sind zahlreich :

  • Außerschulische Betreuung, Freizeitzentrum, « Club Ados » (Teenagerclub), Stadtbibliothek
  • Organisation diverser Veranstaltungen : Kinderweihnacht, Flohmärkte, Gemäldeausstellung, 14. Juli (Essen + Feuerwerk) etc.
     

Isle-Aumont

Diese Gemeinde liegt im Süden des Gebietes des Großraums Troyes, zwischen Moussey und Saint-Thibault.

Auf einer Fläche von 348 ha beläuft sich die Bevölkerungszahl auf 516 Einwoh-ner, die « Islois » genannt werden. Zu ihren interessanten Gebieten zählt eine Anhöhe, auf der zur Merowingerzeit eine Abtei errichtet wurde, die eine der ersten klösterlichen Einrichtungen Galliens und mit einer Gräberstadt von Gläubigen verbunden war, die den Wunsch hatten, sich in der Nähe der Reliquien eines Heiligen bestatten zu lassen. Außerdem eine Doppelkirche, die die ältesten christlichen Denkmäler der Region enthält. Der Archäologe Jean Scapula nahm von 1943 bis 1961 systematische Ausgrabungsarbeiten der Anhöhe vor und ent-deckte dort beinahe 1000 Grabstätten, von denen in etwa 600 merowingische Sarkophage waren. Dieser Fund macht aus Isle-Aumont eine geschichtsträchtige Gemeinde, in der sich jedes Jahr fast 3000 Besucher einfinden, darunter eine beträchtliche Zahl an ausländischen Touristen.
Im Übrigen verfügt die Gemeinde über ein Stadion, einen Bouleplatz, eine Fest-halle und ein Gemeindezentrum.

Les Noës-près-Troyes

Der Weiler Les-Noës-près-Troyes entstand im Jahr 1162 und hat ihren Ursprung in dem Wort « noue »(« Aue »), der Straße der Auen, einem alten galloromanischen Weg, der von Paris und Montereau kam und nach Noës führte. Das Wort « Auen » bezeichnet lehmhaltige, feuchte Böden, die wassergetränkt sind. So befindet sich das Dorf Noës umgeben von diesen Auen, die der Gemeinde ihren Namen gaben : Les Noës-près-Troyes, damals ein Bauerndorf, das zwischen 50 und 200 Einwohnern zählte.
Bis in die 1970er Jahre blieb die Bevölkerung ländlich (in etwa 900 Einwohner). Zu dieser Zeit begann die Errichtung eines Siedlungsgebietes, die « Zone Urbaine Prioritaire de Chantereigne-Montvilliers ». Diese machte aus der Gemeinde mit ländlichem Status eine städtische Gemeinde, mit 3500 Einwohnern im Jahr 1975,  ohne Handel und Industrie.

Dies hinderte Les-Noës-près-Troyes jedoch nicht daran, sich innerhalb des Groß- raums von Troyes zu entwickeln und aufzublühen, indem es ein intensives Ver-einsleben förderte und sich für eine durch die Bewohner außerordentlich geschätzte Lebensqualität einsetzte. Les-Noës ist mit seiner Ausdehnung auf 73 Hektar die kleinste Gemeinde des Departement Aube und des Großraums Troyes und verbleibt somit eine Gemeinde mit « menschlicher » Größe.

Pont-Sainte-Marie

Pons Sancte Mariae, später Pont Sainte-Marie, mit dem Weiler Pont-Hubert, war schon immer Brückenkopf an der Seine. Diese Position machte aus dem Dorf den Ort, den viele Armeen passierten. In der gallo-romanischen Epoche war dies die einzige Brücke nördlich von Troyes und eine bedeutende Wegkreuzung römischer Straßen.
Pont-Sainte-Marie war die erste Stadt des Departements Aube, in der ein Öko-Viertel entstand. Sie hat sich in der fortschrittlichen Spitzentechnologie mit der Zukunftshochschule « collège du futur EUREKA » einen Namen gemacht und auf dem wirtschaftlichen Sektor mit dem Gewerbegebiet Tirvets-Ecrevolles, das hauptsächlich der Nahrungsmittelbranche gewidmet ist.
Die Gemeinde beherbergt auch eines der größten Outlet-Einkaufszentren Europas (Mac Arthur Glenn mit mehr als 90 Boutiquen und Marques City), das jedes Jahr mehr als 2 Millionen Besucher anzieht.

Rosières-près-Troyes

So weit man zurückdenken kann, scheint es sehr klar, daß Rosières-près-Troyes über lange Zeit nur durch sein Schloss existierte. Der genaue Zeitpunkt der Gründung des Schlosses und des Dorfes ist nicht bekannt, laut Courtalon jedoch, einem historischen Topographen, ist das Dorf tatsächlich im Jahr 1520 entstan-den, um den Herrschaftsbereich, die « domaine », herum. Laut anderen Quellen existierte es aber schon früher, da Pierre de Provins im Jahr 1520 bereits von dem Dorf sprach.

Manche könnten denken, der Name « Rosières » käme von den Rosengärten « à la française », die auf den Ländereien des Schlosses zu finden waren, aber das ist weit gefehlt. Die glaubhaftesten Annahmen gehen davon aus, dass eine « Rosière » damals ein Sumpfgebiet als « à Roseaux »(« Ried») bezeichnete. So bildeten also Sumpfgebiete ihr Herrschaftsgebiet und das Schloss sowie seine Besitzer erbten diesen Namen genauso wie das Dorf, das in der Folgezeit so benannt wurde.
Rosières ist heute das Ergebnis des Zusammenschlusses zweier Dörfer und noch vor nicht allzu langer Zeit gab es noch die Unterscheidung zwischen Rosières und Vielaines.

Es geschah am Tag des 17. Pluviôse (« Regenmonat) des Jahres 3, d.h. also am 6. Mai 1795, dass die beiden Gemeinden vereint wurden.
Rosières ist bekannt für die Vielfältigkeit der Aktivitäten, die hier angeboten werden, und zwar sowohl im kulturellen, als auch im sportlichen Bereich, sowie für das große Angebot an Bildungseinrichtungen. Für eine Gemeinde dieser Bedeutung kann ein Schüler tatsächlich seine gesamte Schullaufbahn vom Kindergarten bis zum Abitur +4 absolvieren, ohne Rosières verlassen zu müssen.

 

Saint-Germain

Saint-Germain ist eine kleine Stadt des Departements Aube in der Region Champagne-Ardenne und gehört zum Kanton Troyes-6. Die Einwohner von Saint-Germain werden als « Germinois » und « Germinoises » bezeichnet.

Saint-Julien-les-Villas

Der Ursprung des Namens der Stadt (Sanceium) geht, wie bei vielen anderen Städten und Kleinstädten Frankreichs, auf die römische Epoche zurück. Seine erste Erwähnung findet sich jedoch im Jahre 1121 in der Urkundensammlung der Abtei von Clairveaux. Aus Sanceium wurde im XV. Jahrhundert aufgrund des Namens eines in Wien geborenen römischen Soldaten, der zum Katholizismus übergetreten war und 304 in Brioude gemartert wurde, der Name Sancey Saint Julien.

Durch die Abschaffung der Religionsausübung wird aus Sancey Saint Julien in den ersten Jahren der Revolution « Sancey », danach beruhigen sich die Gemüter aber zumindest in Fragen der Religion wieder und der Name Saint Julien kommt sehr schnell wieder zurück. Die Bürger behielten jedoch stets die Bezeichnung « Sancéens » und « Sancéennes ». Da es aber in Frankreich am Anfang des Jahrhunderts 85 Orte mit dem Namen « Saint-Julien » gab, brachte dies die Postverteilung durcheinander. Der am 16. März 1919 versammelte Gemeinderat der Stadt beantragt einstimmig, daß Saint Julien von nun an den Namen « Saint-Julien-les-Villas » trägt. Per Dekret vom 5. August 1919 nimmt die Stadt den Namen Saint-Julien-les-Villas an. Saint-Julien erlebte während des Zeitalters der Aufklärung seine glanzvollsten Zeiten, als Charles Perrault, Jean de la Fontaine, Boileau und Fontenelle sich sehr oft im Château des Cours aufhielten. Die alten Bräuche des Ortes waren das Saint Julien-Fest und die Sonntage am Wasser. Dorthin ging man, um zu picknicken, sich zu entspannen, einen Spaziergang zu machen und die schönen Wohnsitze an den Ufern zu bewundern.

Heute zählt Saint-Julien-les-Villas zwischen 6600 und 7000 Einwohner und beherbergt mehrere herausragende Einrichtungen des Großraums Troyes : das Haus des Kulturerbes sowie einen der bedeutendsten Fabrikverkauf-Standorte Europas (Marques Avenue), der alljährlich Millionen von Besuchern anzieht.

Saint-Léger-près-Troyes

Nachdem er zuerst Montreuil, St-Léger sous Cervet und St-Léger sous Bré- viandes genannt wurde, trägt unser Ort, der sich vor den Toren von Troyes und 3 km von Bréviandes und Rosières entfernt befindet, heute den Namen Saint-Léger-près-Troyes. Wegen der hohen Anzahl von Würmern im Boden werden die Bewohner auch « Taupins »(« Käfer ») genannt.
Mit einer Fläche von 921 ha, von denen 679 ha landwirtschaftlich genutzt werden und 108 ha Wald sind, behält unsere Gemeinde ihren ländlichen Charakter und ihre Einwohnerzahl nimmt beständig zu.
In unmittelbarer Nähe der Autobahn A5 befindet sich der Logistikpark Aube, der 80 ha auf unserer Gemarkung umfasst.
Eine am Ende des XV. Jahrhunderts und Anfang des XVI. Jahrhunderts erbaute Kirche wurde 1980 als schützenswertes Denkmal klassifiziert. Dort werden jahre-lange Restaurantsarbeiten vorgenommen, weshalb man sie nicht besuchen kann.
Etwa fünfzehn sportliche, soziale und kulturelle Vereine bieten vielfältige Möglich-keiten der Unterhaltung und organisieren einmalige Veranstaltungen.

Das Bauernhofmuseum « Musée rustique » ein lebendiges Museum, lädt Sie mit seiner Architektur, den dort zusammengetragenen landwirtschaftlichen Geräten und Gegenständen ein, in das Universum der Vergangenheit einzutauchen und das ländliche Leben von früher wiederauferstehen zu lassen. Dort finden organisierte Führungen und Vorträge statt und zum Abschluss gibt es ein Bei-sammensein am Holzfeuer, wo der Eigentümer Sie an einem Augenblick der Poesie teilhaben lässt.
Durch unsere Gemeinde mit ihrer natürlichen Umgebung fließen zwei Neben- flüsse der Seine, die Hurande und der Triffoire.

Saint Parres aux Tertres

Diese Gemeinde ist Vizepräsident des Großraums Troyes, mit der Lastenvertei-lung und den öffentlichen Ausschreibungen betraut und Präsident des Verwal- tungs-Zentrums des öffentlichen Dienstes des Departements.
Saint Parres aux Tertres ist der Hauptzugang zum Großraum Troyes und verdankt seinen Namen « Saint Parres » dem Märtyrertod des Heiligen mit diesem Namen, der im Jahre 275 oben auf dem Hügel mit dem Namen « Mont des Idoles » erfolgte.
1981 wurden etwa zehn Sarkophage, die heute im Museum ausgestellt sind, in unmittelbarer Nähe der Kirche aus dem XVI. Jahrhundert entdeckt. Dies beweist, dass diese Gegend bereits im 3. und 8. Jahrhundert von Menschen besiedelt war. Doch wie die vier Gewerbegebiete, die sich am Ostende der Gemeinde befinden, zeigen, lebt Saint Parres aux Tertres nicht nur von seiner Vergangenheit. Zahl-reiche Firmen haben sich dort niedergelassen und diese Gebiete befinden sich in ständiger Weiterentwicklung.

Sainte-Savine

Durch seine geographische Lage war Sainte-Savine schon immer der natürliche Vorort von Troyes. Landwirtschaft und Weinbau beherrschten über einen langen Zeitraum das Territorium der Gemeinde. Der wirtschaftliche Aufschwung fand hier im XIX. Jahrhundert, insbesondere mit der Ansiedlung von Textilunternehmen, statt.
Heute wurde der gesamte westliche Teil der Stadt vom Großraum Troyes dazu auserwählt, durch den « Parc du Grand Troyes » das wirtschaftliche Schaufenster dieses Ballungsraums zu werden.
Die Lebensqualität von Sainte-Savine macht diese Stadt zu einer der begehrtes- ten Gebiete für Immobilien, wie auch die Anstrengungen der Stadtverwaltung in puncto nachhaltiger Weiterentwicklung.

Saint-Thibault

Zehn Kilometer südlich von Troyes, in der Nähe der Seine, findet man Saint-Thibault. Obwohl es sich hier um eine Gemeinde handelt, die in die Kategorie « stadtnah » eingeordnet werden kann, bewahrt sich der Ort mit den noch heute auf seinem Gebiet vorhandenen 7 Landwirtschaftsbetrieben seinen landwirt-schaftlichen Charakter.

Die Bevölkerungszahl liegt seit mehreren Jahren mehr oder weniger nahe bei 500 Einwohnern. Seit einigen Jahren haben geschichtliche Nachforschungen es er-möglicht, einen Austausch an Wissen sowie kulturellen und touristischen Bezie-hungen herzustellen und freundschaftliche Verbindungen zwischen Belgiern, Italienern und Franzosen zu knüpfen, die sich alle für die Figur des Saint Thibault begeistern. Dieser heilige Mann und und große europäische Pilger seiner Zeit legte die antiken Wege, die von Provins, seiner Heimatstadt, aus, nach Belgien, Deutschland und Saint Jacques de Compostela führten, zurück. Im Norden Italiens, wo er haltmachte, verstarb er schließlich. Er ist noch heute Objekt großer Verehrung. Seine Reliquien wurden vor allem auf die Champagne und hier auf Saint Thibauld aufgeteilt.
Um unser kulturelles Erbe zu erhalten und unsere Gemeinde der Welt der europäischen Kultur zu öffnen, werden jedes Jahr in einer anderen Stadt die « theobaldinischen Treffen » organisiert.
Saint-Thibault bietet verschiedene Infrastrukturen : eine Mehrzweckhalle, einen Jugendraum, ein Stadion und ein breitgefächertes schulisches Angebot. Die Gemeinde beherbergt etwa zwanzig Industrie-und Handwerksunternehmen und zwei Restaurants.

Verrières

Verrières ist ein langgestrecktes Dorf, dessen elegante Kirche am Rande der Departementstraße 49 aufragt.
Es ist aus 3 Weilern zusammengesetzt, die sich im Laufe der Zeit zusammenge-schlossen haben, um das jetzige Dorf zu bilden : Saint Martin, Saint-Aventin und Verrières.
Im Jahre 1710 betrug die Einwohnerzahl 246 Personen, 1831 bereits 574. 1975 zog das ländliche Umfeld viele Stadtbewohner an und bei der Volkszählung im Jahre 1990 wurden bereits 1734 Einwohner vermerkt. Heute sind daraus bereits 1782 geworden.
Etwa ein Dutzend Sport-Sozial-und Kulturvereine vielfältiger Sparten bieten abwechslungsreiche Unterhaltungs-und Zerstreuungsmöglichkeiten und organisieren einmalige Veranstaltungen. Ein Stadion, ein Sportplatz, 2 Tennis-plätze, eine Mehrzweckhalle und eine Bibliothek stehen den Bewohnern von Verrières, den « Verrichons », zur Verfügung.
Die Nähe zu Troyes (10 km vom Stadtzentrum entfernt), die ländliche Ruhe, der Charme des Seine-Tals, das Vorhandensein ärztlicher Versorgung und von Geschäften mit Grundbedarfsartikeln machen dieses Dorf zu einem sehr begehrten Wohnort. Verrières gleicht, obwohl es die Charakteristika einer ländlichen Gemeinde vollkommen bewahrt, einer halbstädtischen Gemeinde. Am 1. Januar 1012 erfolgte die Aufnahme von Verrières in den Großraum Grand Troyes.